<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-model href="http://www.tei-c.org/release/xml/tei/custom/schema/relaxng/tei_all.rng" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?>
<?xml-model href="http://www.tei-c.org/release/xml/tei/custom/schema/relaxng/tei_all.rng" type="application/xml"
	schematypens="http://purl.oclc.org/dsdl/schematron"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Block an Julie Elias, <date>13.12.1932</date></title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <p>Angefertigt im Rahmen des Seminars „Pelzstehkragen und Bœuf à la mode. Die Berliner
               Modejournalistin, Buchautorin und Salonnière Julie Elias (1866-1943)“ der Universität
               Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin <date>2023</date></p>
            <p>Veröffentlicht unter <ref target="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/"
               />CC0 1.0 Universal Licence"</p>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <settlement>Berlin</settlement>
                  <repository>Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</repository>
                  <idno type="shelfmark">Nachlass Julius Elias, Kasten 1, Mappe 16</idno>
                  
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <ab>
            <pb facs="https://labcontent.sbb.berlin/transkriptionen-julie-elias/NL_J_Elias_K1_Mp16/Images/00000001.jpg"/>
            <lb/>J. Elias <lb/>9 <lb/>DEUTSCHER HILFSVEREIN IN PARIS <lb/>GEGRUENDET 1844
            <lb/>ERNEUERT 1928 <lb/>EHRENVORSITZENDER: <lb/>DR. LEOPOLD VON HOESCH - BOTSCHAFTER DES
            DEUTSCHEN REICHES <lb/>TELEFON: LITTRE 93-77 <lb/>PARIS, den 13. Dezember 1932. <lb/>I,
            RUE HUYSMANS <lb/>Sehr verehrte gnädige Frau, <lb/>Der Deutsche Hilfsverein in Paris
            veranstaltet <lb/>im Februar 1933 ein Wohltätigkeitsfest. Bei <lb/>dieser Gelegenheit
            soll als Festgabe ein Heft erscheinen, <lb/>das Beiträge von Schriftstellern enthält,
            die, ohne poli- <lb/>tische Probleme zu berühren, zu der wichtigen Frage
            <lb/>“Deutschland und Frankreich” etwas zu sagen haben. <lb/>Jeder Beitrag - Prosa oder
            Poesie - sollte den Raum von <lb/>etwa zwei bis drei Schreibmaschinen-Seiten nicht über-
            <lb/>schreiten und es wäre sehr schön, wenn er durch ein Bild <lb/>der Verfasserin oder
            des Verfassers ergänzt werden könnte. <lb/>Wenn Ihre Überzeugung und Ihre Zeit es
            erlauben, <lb/>uns einen solchen Beitrag für unsere Festschrift zu <lb/>stiften, dann
            wäre der Deutsche Hilfsverein Ihnen zu <lb/>herzlichem Danke verpflichtet. Der
            Hilfsverein in Paris <lb/>ist</ab>

         <ab><pb facs="https://labcontent.sbb.berlin/transkriptionen-julie-elias/NL_J_Elias_K1_Mp16/Images/00000003.jpg"/>
            <lb/>J. Elias <lb/>ist vollkommen unpolitisch. Er dient nur sozialem und
            <lb/>humanitären Zwecken, zu denen die Mittel durch Beiträge <lb/>und Spenden privater
            Personen und durch das in jedem Jahre <lb/>gegebene Wohltätigkeitsfest aufgebracht
            werden. <lb/>Eine gütige, hoffentlich zusagende Antwort ist <lb/>an den unterzeichneten
            Vorsitzenden zu richten. Da der <lb/>Druck des Heftes Anfang Januar beginnen soll,
            müßten die <lb/>Beiträge bis zum 3. Januar 1933 gesammelt sein. <lb/>Mit verbindlichem
            Dank im Voraus <lb/>in großer Hochachtung <lb/>Ihr ergebener <lb/>Paul Block
            <lb/>Vorsitzender des Deutschen Hilfsvereins in Paris. <lb/>Verehrte Frau Gönnerin! Sie
            <lb/>können sich ja denken, was ich er- <lb/>bitte: ein Paar Gedanken über <lb/>die
            feinen Unterschiede der <lb/>französischen und der deutschen <lb/>Küche - so, wie die
            Meisterin <lb/>Julie Elias allein das schreiben <lb/>kann. <lb/>Viele verehrungsvolle
            Grüsse <lb/>an Sie und den Herrn Sohn. <lb/>Ihr getreuer <lb/>Paul Block.</ab>

      </body>
   </text>
</TEI>
